SoFi für Stellarium

Sonnenfinsternis 1999 in Deutschland

Am 11. August 1999 konnte in Deutschland eine totale Sonnenfinsternis beobachtet werden. Leider war der Himmel in weiten Teilen der Bundesrepublik stark bewölkt. So hatten nur wenige Personen das Glück, die Sonnenfinsternis in voller Länge zu beobachten.

Die nächste totale Sonnenfinsternis über Deutschland wird erst im Jahr 2081 stattfinden. Daher habe ich zur Überbrückung der langen Wartezeit und zur Erinnerung an die spektakulären Ereignisse von 1999 ein Skript erstellt, mit dessen Hilfe die Höhepunkte der Sonnenfinsternis in einer etwa dreiminütigen beinahe fotorealistischen Animation darstellt werden können. Nachfolgend stehen Ihnen eine deutsch- und englischsprachige Version zur Verfügung. „SoFi für Stellarium“ weiterlesen

Erstes PalmOS-SDK Programm

Inzwischen ist ein Viertel der Palm OS Programming Bible verschlungen. Das Buch ist trotz englischer Sprache wirklich sehr empfehlenswert. Es enthält in den ersten Kapiteln dutzende grundlegene Hinweise über die Palm-Programmierung. Leider sind alle im Buch erläuterten Beispiele nicht anhand des Palm OS SDK erläutert, da dieses am Schreibdatum noch nicht vorgelegen hat. Das spielt beim erläuterten Code praktisch keine Rolle. Bei den Resourcen muss man allerdings etwas umdenken. Als überaus nützliches Tool hat sich dabei der mit den Palm OS Tools mitgelieferte ‚GenerateXRD Wizard‘ erwiesen. Mit diesem kann man die Resourcen einer prc-Datei in einr xrd-Datei abspeichern. Damit war es möglich, die in der CD-ROM des Buches mitgelieferten Beispiele kompatibel zur Palm OS SDK-Entwicklungsumgebung zu machen. Selbst das unter palmphi erstellte ‚ABC‘ konnte erfolgreich kompiliert werden.
Jetzt konnte ich auch das umfangreiche ‚Hello World‘-Programm nachvollziehen. Der nächste Schritt war, mit Hilfe des Gelernten ein erstes Programm zu erstellen, das codebasiert Einfluß auf die Darstellung der Programmoberfläche ausübt. Nach zahlreichen Versuchen und eifrigem Stöbern in der Palm Referenz ist dies dann auch gelungen. Das fertige Programm gibt es natürlich als Download.
MD5 Prüfsumme: 33c26b938471022347a5082e9983ff2f
SHA1 Prüfsumme:
b918b412b3562dcefa1e9d3a6e1d03535e159e37

Die nächsten Schritte werden das Bearbeiten und Speichern von Daten und Programmeinstellungen sein. Damit könnte man dann auch die Farbwahl der Taschenlampe für den nächsten Programmstart speichern.

MD5-, SHA1 und SHA256-Prüfsummenkontrolle

Mit dem kostenlosen Freeware-Programm CompareChecksum, können Sie ohne großen Aufwand Prüfsummen von beliebigen Dateien auf Ihrer Festplatte ermitteln. Die Berechnung erfolgt automatisch nach Auswahl einer Datei in einem Dialogfenster oder durch das Ziehen einer Datei auf die Programmoberfläche. Noch einfacher ist es, mit der rechten Maustaste auf eine Datei zu klicken und CompareChecksum über einen Eintrag in „Senden an…“ zu starten. „MD5-, SHA1 und SHA256-Prüfsummenkontrolle“ weiterlesen

Start der Raumfähre Discovery

Es kommt nicht sehr häufig vor, dass ein Space-Shuttle zu einer Zeit startet, in der in Deutschland die Dämmerung bereits weit fortgeschritten ist und die Flugbahn über Westeuropa führt. Nur in diesem Fall ist der Shuttle noch dem Sonnenlicht ausgesetzt, während es über Westeuropa bereits dunkel ist. Und dann benötigt man noch klares Wetter.
Das alles hat am 31. Mai 2008 genau gepasst. Um 23:02 Uhr (MESZ) war Discovery in Florida gestartet. Um 23:11 Uhr wurde dann der große braune Treibstofftank vom Shuttle abgetrennt. Gegen 23:21 Uhr ist die Raumfähre dann vom Atlantik kommend via Frankreich über den europäischen Kontinent geflogen. Dies war bis zum Eintritt in den Erdschatten gegen 23:24 Uhr sehr gut in Deutschland zu beobachten.
Dank eines Hinweises am Nachmittag verblieb ausreichend Zeit, eine Kamera in Position zu bringen und mehrere Schnappschüsse zu planen. Die zwei schönsten Bilder, auf denen sogar die Leutspur des Treibstofftanks auszumachen ist, finden Sie in der Bildergalerie.

Discovery über den Dächern Nieferns
Discovery in der Nacht des 31.05.08 etwa 20 Minuten nach dem Start in Florida. Während sich die Raumfähre über Frankreich befindet, scheint sie aus Perspektive Nieferns dicht am Mars vorbei, in Richtung Sternbild Löwe zu fliegen.
Discovery mit abgetrenntem Treibstofftank
Diese Aufnahme mit einer Belichtungszeit von 25 Sekunden, zeigt die Raumfähre Discovery kurz nach dem Start in Florida. Unterhalb der Leuchtspur der Raumfähre, ist eine schwächere Spur zu sehen, die sich nach oben ein wenig von der Spur des Shuttles entfernt. Verursacht wurde die zweite Spur durch den Treibstofftank, der etwa 10 Minuten zuvor abgetrennt wurde und später in den indischen Ozean stürzen wird. Wegen der trudelnden Bewegung ist die Helligkeit des Tanks nicht konstant.

Mehrsprachigkeit / Installer

Im Vorgriff zur Verbreitung des Palm-Buchstabierspiels, das mehrsprachig erstellt werden soll, bot es sich an, mit dem frisch erstellten Programm CompareChecksum eine Machbarkeitsstudie durchzuführen.
Ziel dieser Studie war es, einen Installer zu erstellen, der abhängig von der gewählten Sprache, andere Programmkomponenten zur Installation anbietet. Die Software NSIS bot alle technischen Voraussetzungen, die zu einer erfolgreichen Realisierung des Vorhabens führten. Das Design des Installers entstammt dem „UltraModern User Interface“.

Ein weiterer Test fand durch die Einrichtung einer Zweitsprache für diese Website statt. Bislang liegt nur eine Übersetzung für die Seite von CompareChecksum vor. Mit etwas Glück werden möglicherweise noch weitere Übersetzungen folgen.
Typo3 bietet nach einer kleinen Umstellung im Template die Möglichkeit, Seiteninhalte parallel mehrsprachig zu pflegen.

Bilder zur Studie können Sie durch Anklicken des Bildes in diesem Artikel betrachten.

Palm OS SDK „Hallo Welt“

Hallo Welt Palm-Screenshot
Hallo Welt auf Palm Tungsten E im Debugger der Palm OS Developer Suite

Ich habe mich erneut an die Entwicklungsumgebung PalmOS Developer Suite 1.2 herangewagt. Leider hat es einige Mühe gekostet, einen Palm Tungsten E als Simulator zum debuggen einzurichten. Der entscheidende Hinweis fand sich auf Seite 12 des Palm OS Debugger Guide: Dort ist zu lesen, dass der Port des Simulators auf localhost:2000 zu setzen ist. Zuletzt ist diese Änderung mit einer Graffiti-Eingabe auf dem Simulator zu bestätigen.
Somit läuft der Simulator jetzt erstmals mit der „Hello World“-Beispielanwendung wenigstens aus dem Debugger. Aus der Developer Suite selbst bekomme ich den Simulator aber leider noch nicht gestartet.
Der nächste Schritt ist es jetzt, die „Hello World“-Beispielanwendung aus der „Palm OS Programming Bible“ in der PalmOS Developer Suite umzusetzen. Dies wird vermutlich einige Zeit in Anspruch nehmen, da der Code im Buch satte 5 Seiten lang ist. Das ganze ist überschrieben mit: „Writing your first Palm OS Application“.

Palm OS Programming Bible

Leider ist das Buch „Palm OS Programming Bible“ mit CD-ROM nicht üppig auf dem Gebrauchtwarenmarkt verfügbar. Wenn man jedoch das Glück hat, doch ein Exemplar in Internet-Auktionen zu finden, ist die Nachfrage ebenfalls ziemlich dünn, so dass ich inklusive Versand gerade mal 5 Euro investieren musste. Mit etwa 900 Seiten ist das Buch ein echter Wälzer. Erfreulicherweise ist der Inhalt des Buches auf der CD-ROM als pdf-Datei abgelegt, so dass eine elektronische Suche nach Stichworten möglich ist.

Sichtung eines Meteoriten

Beim Versuch, die Raumstation ISS und die Sonde „Jules Verne“ (ATV) auf ein Foto zu bannen, wurde ich unerwartet Zeuge eines Objekteintrittes in die Erdatmosphäre. Meine Beobachtung wurde von einer weiteren Person aus dem Raum Heidelberg bestätigt.
Leider konnte ich dieses Ereignis nicht so schnell fotografieren. Wenigstens ein Bild der ISS in der Nähe der Plejaden ist mir gelungen. ATV ist aber leider nicht zu erkennen. Ich vermute, sie ist bereits sehr nahe an der ISS.

Zwischenzeitlich hat die Lokalpresse irgendwie von meiner Sichtung Wind bekommen 🙂

ISS bei Plejaden
10-Sekunden-Belichtung der ISS bei den Plejaden. Jules Verne (ATV) ist wegen der Nähe zur ISS nicht sichtbar.

„Hallo Welt“ in C

Hallo Welt in C mit Wascana
Hallo Welt in C mit Wascana

Geschafft! Das obligatorische „Hallo Welt“-Programm wurde erfolgreich erstellt und compiliert. Jetzt kann es losgehen.
Die Ersten Lektionen mit printf und scanf habe ich hinter mir. Mit beiden Funktionen hatte ich bereits unter palmphi zu kämpfen, was mit fehlendem Hintergrundwissen natürlich hin und wieder zu Problemen führte.

Wascana

Inzwischen sind die gröbsten Hürden für den Start des Projekts übersprungen. Auf der Suche nach einer sinnvollen Entwicklungsumgebung für meine C-Übungen, habe ich mich an die Vorstellung der Entwicklungsumgebung Eclipse in der Zeitschrift c’t (19/07) erinnert. Eclipse war allein daher naheliegend, weil die Palm OS SDK ebenfalls mit Eclipse arbeitet und mir durch die Heft-CD einiges an Downloadvolumen erspart blieb.
Leider hat es aber dann doch einige Zeit gedauert, bis ich bemerkt habe, dass das für Windows vorgeschlagene Add-In Wascana erst dann richtig funktioniert, wenn Eclipse vor der Installation von Wascana deinstalliert ist. Wascana installiert die erforderlichen Eclipse-Module nämlich in einem eigenen Pfad. Man benötigt also nur das Wascana-Paket, um loslegen zu können.
Nachteil: Wascana verwendet MinGW zum compilieren. Eine alternative Möglichkeit ist CygWin. Letzteres wird von Palm OS SDK verwendet