PasswordMaker für webOS

Ausschnitt der Programmoberfläche in einem HP Touchpad

Etwa 1,5 Jahre hat mich bereits ein Artikel in der Zeitschrift c’t beschäftigt, der ein neues Konzept für den Umgang mit Passwörtern vorschlägt. Hierbei ging es darum, sich nur ein (gutes) Passwort zu merken und daraus „dynamisch“ für alle benutzen Dienste individuelle sichere Kennwörter zu generieren. Besonders reizvoll war für mich der Gedanke, damit auf verschiedenen Geräten korrekte Passwörter generieren zu können, ohne dass Passwörter in irgendeiner Art (z.B. in einer verschlüsselten Datenbank) dauerhaft auf dem Gerät gespeichert werden. Auch das Problem der Synchronisation auf mehrere Geräte entfällt damit, wenn bestimmte Routinen bei der Generierung der Passwörter eingehalten werden.

Die Hauptschwierigkeit bei der Umsetzung war für mich, dass es keine Software mit dieser Funktionalität gab, die auf allen meinen Geräten bzw. Betriebssystemen lauffähig ist. Das sind in meinem Fall Geräte mit Windows, Lubuntu, webOS und Android. Im Sommer letzten Jahres entdeckte ich dann das Projekt Passwordmaker, das meinen Programmier-Instinkt wieder neu geweckt hat.
Passwordmaker bietet nämlich zur Generierung der Passwörter eine fertige HTML-Seite mit implementiertem Javascript, die ohne Internetanbindung funktioniert. Somit läuft diese Lösung notfalls auch auf Geräten, für die es zwar keine App gibt, die aber zumindest eine HTML-Seite darstellen und Javascript ausführen können. Auch einfache Browser sind hierzu normalerweise in der Lage. Somit hat man hier schon in jedem Fall ohne weitere Maßnahmen eine zukunftssichere Lösung, die aber auf kleinen Displays ohne weiteres Zutun nur wenig Freude bereitet. Dies für webOS-Geräte zu ändern, war dann meine Aufgabe. „PasswordMaker für webOS“ weiterlesen

Reparatur eines HP TouchPads

Ende Januar, nach einem kurzen unspektakulären Transport im Auto, wollte mein HP TouchPad plötzlich keinen (akustischen) Mucks mehr von sich geben. Weder Spiele, Musik, Wecker noch Neustart der Dienste oder des gesamten Gerätes konnten dem guten Stück einen Mucks entlocken. Auch die zahlreichen Tipps in den einschlägigen webOS-Foren konnten das Problem an meinem TouchPad nicht lösen. Allerdings gab es einen Beitrag, in dem ein Nutzer meldete, dass er sein TouchPad durch Einsetzen eines herausgesprungenen Kabels repariert hatte.

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt

Da ich bereits wusste, dass sich ein HP TouchPad nicht völlig zerstöringsfrei öffnen lässt und zudem ja gar nicht sicher war, ob bei mir ein Kabel verrutscht sein könnte, habe ich eine komplette Woche abgewartet, ob der Ton nicht einfach wieder von selbst anspringt – leider vergeblich. Und so nahm ich meinen ganzen Mut zusammen und ging das Risiko ein, zum Schluss ein sichtbar aufgebrochenes TouchPad ohne Ton zu haben.

Elektronische Bauteile in einem geöffneten HP TouchPad
Das elektronische Innenleben eines HP TouchPads

„Reparatur eines HP TouchPads“ weiterlesen

Der Herznebel

Im Newsletter „Heute am Himmel“ hat das Portal astronomie.info am 8. November 2015 ein wunderschönes Amateurfoto des Herznebels abgebildet.

Beim Betrachten dieses Bildes musste ich natürlich sofort an das „Vaterherz“ Gottes denken. Gleichzeitig habe ich mich gefragt, ob so ein Herz zufällig entsteht oder ob Gott den Menschen unserer Zeit einfach seine Liebe mitteilen möchte. In der Bibel fand ich dazu folgende Antwort:

Und Gott sprach: Es werden Lichter an der Feste des Himmels, die da scheiden Tag und Nacht und geben Zeichen, Zeiten, Tage und Jahre
(1. Mose 14,1)

Da ich zwischenzeitlich bereits von zahlreichen Bekannten zu Hintergründen des Herznebel-Bildes befragt wurde, habe ich ein Skript für Stellarium erstellt, mit dem man eine kleine Reise zum Herznebel unternehmen kann.
Entpacken Sie hierzu einfach das nachfolgende zip-Archiv in den Stellarium-Ordner „C:\Benutzer\MeinBenutzerName\AppData\Roaming\Stellarium\scripts\“ (Windows 7) bzw. „/home/MeinBenutzerName/.stellarium/scripts/“ (Linux).
Wer kein Stellarium nutzen möchte, kann sich ein Video im mp4-Format herunterladen und ansehen.

Viel Spaß damit 😉

Download

Skript-Dateien für Stellarium
MD5-Prüfsumme: 8863147ac4dad424bb60ad535490d504
SHA1-Prüfsumme: 3b4b63a0a3744b194fe82dbe308e451634066983
(Benutzen Sie CompareChecksum, um die Prüfsummen zu kontrollieren)

Herznebel-Video
MD5-Prüfsumme: 5f2508ec0fe2248f74aebd6736430aaf
SHA1-Prüfsumme: a0e38d9204ceeac902fc644c31d4b2d20333b18a
(Benutzen Sie CompareChecksum, um die Prüfsummen zu kontrollieren)

Losungen 2016 für PalmOS und webOS

Im Moment laufen die Arbeiten an einem Update für das Jahr 2016.
Mich würde wirklich brennend interessieren, ob es noch Benutzer von PalmOS-Geräten gibt, die ein Losungsmodul benötigen. Falls hier kein Bedarf mehr besteht, wäre es wohl an der Zeit, nach inzwischen 9 Jahren (echt?) dieses Format einzustellen.

Update 1.01.2016

Die Daten für die Losungen sind zwischenzeitlich zusammengestellt. Bedingt durch Feiertage/Urlaub kann es dennoch einige Tage dauern, bis die Losungen in den jeweiligen Portalen zur Verfügung stehen.

Update 4.01.2016

Inzwischen wird das Update auf den ersten Plattformen ausgerollt (siehe obige Linkliste). Benutzer von PalmOS sollten sich auf der Palm-Seite von Volkers Homepage umschauen 😉

Eigener Avatar in WordPress (ohne Gravatar oder Plugin)

WordPress bietet diverse Möglichkeiten, in Diskussionen Avatare anzuzeigen. Diese findet man im Admin-Konto unter Einstellungen -> Diskussionen -> Avatare. In der Regel wird entweder ein einheilicher Avatar oder ein zufällig generierter Avatar angezeigt. Um einen individuellen Avatar anzeigen zu lassen, benötigt man ein Gravatar-Konto, in dem man einen global gültigen Avatar hinterlegt. Somit wird in jedem Blog, in dem man einen Kommentar hinterlässt, der gleiche individuelle Avatar angezeigt. Natürlich mit dem Preis der Rückverfolgbarkeit, auf welchen Blogs man sich so rumtreibt. Nachfolgend daher eine Beschreibung, wie man das im eigenen Blog ohne Gravatar oder Plugin hinbekommt. „Eigener Avatar in WordPress (ohne Gravatar oder Plugin)“ weiterlesen

Privatfernsehen: Wir lieben es, dich zu nerven

Das Motto der Privatsender sollte eigentlich „We love to bother you“ lauten. Einen Spielfilm bei den Privaten zu schauen, macht derzeit so viel Spaß, wie ein Kinobesuch, bei dem der Vordermann Chipstüte und Handy benutzt und sich mehrmals zwecks Toilettenbesuch durch die Reihen schlängelt. An die Werbeunterbrechungen konnte man sich ja gewöhnen, indem man Filme einfach zeitversetzt mit herausgeschnittener Werbung angeschaut hat. Inzwischen verkommt der eigentliche Film offensichtlich aus Sicht des Senders immer mehr zum störenden Objekt, das es zu bedecken gilt. Das kann dann schon Mal (in relativ gemäßigter Variante) so aussehen:

Filmbild mit Werbung
Wer will schon den Film sehen…

Bleibt nur die Hoffnung, dass man solche seltsamen Geschichten irgendwann seinen Enkeln erzählen kann – als skurrile Epoche der Fernsehgeschichte. So wie damals die Nationalhymne und das Testbild bei Sendeschluss nach Mitternacht.

Wie gut, dass es noch die dritten Programme gibt. Da kommen Filme teilweise sogar noch mit Abspann!

Sonnenfinsternis am 20. März 2015

Kino im Kopf

Kino ohne Bildschirm

Was tun, wenn man als Kino-Fan einfach zu wenig Zeit hat, um in Ruhe Filme anschauen zu können? Die Lösung ist relativ trivial: Man nutzt Wartezeiten im Alltag und genießt Filme auf einem kleinen MP3-Player, der in jede Tasche passt – ohne einen Bildschirm, nur mit einem kleinen Stöpsel in einem Ohr!

Wie soll das funktionieren?

In den öffentlich rechtlichen Fernsehprogrammen werden hin und wieder Filme mit einer Audiodeskription-Tonspur gesendet (Für technische Details verweise ich auf den entsprechenden Wikipedia-Artikel). Diese Tonspur ist eigentlich dazu gedacht, dass Menschen mit einer Sehstörung die ausgestrahlten Filme mitverfolgen können. Ein Erzähler erklärt dabei in ruhigen Filmpassagen das Geschehen auf der Leinwand, so dass die Stimmung des Films möglichst erhalten bleibt. Somit bleibt – im Unterschied zu Hörbüchern – die Originaltonspur mit den Stimmen der Schauspieler sowie der Filmmusik erhalten.
In der kommenden Woche werden z.B. Sleepers und Der englische Patient jeweils auf arte mit Audiodeskription ausgestrahlt.

Was kostet das?

Die Tonspuren sind für den Privatgebrauch letztendlich kostenlos zu bekommen, da man so gut wie keine DVDs findet, die mit Audiodeskription ausgeliefert werden. Somit wird lediglich etwas Bastelarbeit und PC-Zeit benötigt, um die Spuren aus einem Fernsehmitschnitt zu gewinnen.

Was braucht man dazu?

  • Eine TV-Karte am PC, die auch MPEG-Transportströme aufzeichnen kann (Dateiendung ts)
  • Eine Software, die in der Lage ist, die benötigte Audiospur aus dem Transportstrom zu extrahieren (z.B. Project X)
  • Software, die in der Lage ist, die Audiospur in eine mp3-Datei umzuwandeln (z.B. Audacity)
  • Optional Software um Tags für die mp3-Datei zu erstellen (z.B. Mp3tag).

Wie ist das Ergebnis?

Ich habe zwischenzeitlich mehrere Filme auf dem Weg zum Büro angehört. In der Regel habe ich die meisten dieser Filme bereits gesehen, so dass sich die „Bilder im Kopf“ natürlich an das bereits Gesehene angelehnt haben. Aber auch bei noch nicht gesehenen Filmen hat das erstklassig funktioniert – und die eine oder andere Träne bei rührenden Szenen musste ich auch schon verdrücken.
Mein Fazit: Erstklassig. Herzliches Dankeschön an die öffentlich rechtlichen Sendeanstalten für diesen Dienst!

Bei Fragen zur Vorgehensweise, einfach die Kommentarfunktion benutzen 🙂

TorAlarm für webOS – Version 1.1.1

Nach mehrmonatiger Benutzung meines TorAlarms ist mir aufgefallen, dass es zwar toll ist, zeitnah über Budesliga-Tore informiert zu werden. Allerdings war es bislang ziemlich mühsam, eine Übersicht über die aktuellen Spielstände zu erhalten. Hier musste jedesmal zuerst der Sperrbildschirm u. U. mit PIN-Eingabe überwunden werden.

Da die Bundesliga-Spielstände keine schützenswerten Daten sind, habe ich mich entschlossen, für die Bundesliga-Rückrunde eine neue Programmversion zu erstellen, die alle Spielstände direkt auf dem Sperrbildschirm anzeigt. Einen Überblick über die neue Funktionsweise erhalten Sie in den nachfolgenden Bildern.

„TorAlarm für webOS – Version 1.1.1“ weiterlesen

Fernsehen – für webOS

Mit dieser webOS-App habe ich mir selbst einen großen Wunsch erfüllt: Endlich wieder eine Fernsehzeitung auf meinem Palm, die man offline benutzen kann und die eine Kalenderfunktion hat. Zudem ist sie nicht zugemüllt mit Daten von Sendern, die ich gar nicht sehen kann (oder möchte).
Die App selbst enthält keinerlei Fernsehdaten – sie ist jedoch in der Lage, EPG-Informationen von TerraTec-TV-Karten zu visualisieren.

„Fernsehen – für webOS“ weiterlesen