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Astronomie Fotografie

Mondfinsternis im Juli 2018

Am Freitag, den 27. Juli 2018, gab es zu „bester Sendezeit“ das Spektakel einer totalen Mondfinsternis. Diese begann um 21:29 Uhr und endete am Samstag um 0:19 Uhr. Obwohl der Termin lange in meinem Kalender stand, war ich dann trotzdem schlecht vorbereitet und musste mit einem zu hohen Horizont, zu lichtschwachen Objektiv und einigen Erschütterungen beim Auslösen der Bilder kämpfen. Aber was soll’s – Spaß gemacht hat es in jedem Fall. Und die nächste Mondfinsternis kommt ja schon im Januar.

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Astronomie Fotografie

Merkurtransit – Ein Foto-Abenteuer

Am Montag habe ich mir extra freigenommen, um in Ruhe den Merkurtransit zu genießen und hoffentlich ein paar schöne Bilder machen zu können. Da ich bereits beim Venustransit fotografiert hatte, glaubte ich, gut vorbereitet zu sein und hatte deshalb nur einen Camcorder mit 25-fach Zoom und eine
Spiegelreflex mit 300 mm-Objektiv bereitgelegt. Zudem hatte ich natürlich noch Sonnenschutzfolie, die ich vor die Objektive halten konnte. Den 1. und 2. Kontakt des Merkurs habe ich dann auch mit diesen Geräten festgehalten. Das Ergebnis war jedoch enttäuschend: Der Merkur ist eben doch wesentlich kleiner als die Venus, so dass aufgrund von Überstrahlungen überhaupt nichts auf den Bildern zu sehen war.

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Allgemeines Astronomie Glauben

Der Herznebel

Im Newsletter „Heute am Himmel“ hat das Portal astronomie.info am 8. November 2015 ein wunderschönes Amateurfoto des Herznebels abgebildet.

Beim Betrachten dieses Bildes musste ich natürlich sofort an das „Vaterherz“ Gottes denken. Gleichzeitig habe ich mich gefragt, ob so ein Herz zufällig entsteht oder ob Gott den Menschen unserer Zeit einfach seine Liebe mitteilen möchte. In der Bibel fand ich dazu folgende Antwort:

Und Gott sprach: Es werden Lichter an der Feste des Himmels, die da scheiden Tag und Nacht und geben Zeichen, Zeiten, Tage und Jahre
(1. Mose 14,1)

Da ich zwischenzeitlich bereits von zahlreichen Bekannten zu Hintergründen des Herznebel-Bildes befragt wurde, habe ich ein Skript für Stellarium erstellt, mit dem man eine kleine Reise zum Herznebel unternehmen kann.
Entpacken Sie hierzu einfach das nachfolgende zip-Archiv in den Stellarium-Ordner „C:\Benutzer\MeinBenutzerName\AppData\Roaming\Stellarium\scripts\“ (Windows 7) bzw. „/home/MeinBenutzerName/.stellarium/scripts/“ (Linux).
Wer kein Stellarium nutzen möchte, kann sich ein Video im mp4-Format herunterladen und ansehen.

Viel Spaß damit ;-)

Download

Skript-Dateien für Stellarium
MD5-Prüfsumme: 8863147ac4dad424bb60ad535490d504
SHA1-Prüfsumme: 3b4b63a0a3744b194fe82dbe308e451634066983
(Benutzen Sie CompareChecksum, um die Prüfsummen zu kontrollieren)

Herznebel-Video
MD5-Prüfsumme: 5f2508ec0fe2248f74aebd6736430aaf
SHA1-Prüfsumme: a0e38d9204ceeac902fc644c31d4b2d20333b18a
(Benutzen Sie CompareChecksum, um die Prüfsummen zu kontrollieren)

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Allgemeines Astronomie Fotografie

Sonnenfinsternis am 20. März 2015

Eine Sonnenfinsternis bei strahlend blauem Himmel, die Erlaubnis für eine vorgezogene einstündige Mittagspause, zahlreiche Gespräche mit gut gelaunten neugierigen Passanten – ein nahezu perfekter Vormittag!

Mein Beobachtungsort war beim Reuchlinhaus in Pforzheim. Die Fotos wurden mit einer Canon EOS 400D und einem Teleobjektiv (250 mm) mit Solarfolie gemacht.

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Astronomie Fotografie

Perseiden

Da heute Abend prima Wetter, der Himmel mangels Mond dunkel und es zudem Wochenende war, habe ich meine Familie zu einem Nachtausflug mitgenommen. Samt Campingliegen und -stühlen ging es zu einer abgelegenen erhöhten Stelle mit wenig Störlicht. So konnte jeder in einer guten halben Stunde mehr als eine handvoll zum Teil spektakuläre Sternschnuppen genießen.

Sternschnuppe fliegt durch das Bild
Eine Sternschnuppe flog durch den Aufnahmebereich der Kamera. Leider war diese wohl nicht optimal fokussiert.
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Astronomie

Absturz des Satelliten „UARS“

In den Medien wurde heute verstärkt über einen drohenden Satellitenabsturz heute Nacht berichtet. Neben der nicht unberechtigten Sorge über mögliche Sach- und Personenschäden besteht für „Sterngucker“ natürlich auch die Chance, den Satellit beim Verglühen zu beobachten.

Der Satellit ist knapp 6 Tonnen schwer und soll laut den Berechnungen beim Wiedereintritt in die Atmosphäre größtenteils verglühen. Dennoch wird angenommen, dass etwa 26 Bruchstücke bis auf die Erdoberfläche treffen werden. Das schwerste soll etwa 150 kg wiegen. In knapp 90 Minuten umrundet UARS die Erde, wobei die Umlaufbahn jeweils hunderte Kilometer westlich versetzt wird. Somit spielt es eine wesentliche Rolle, wann der Satellit in die Erdatmosphäre eintritt.